Igel füttern – Nützliche Tipps so hilfst du Igeln richtig durch das Jahr

Igel füttern – Nützliche Tipps so hilfst du Igeln richtig durch das Jahr

Wer Igel füttern möchte, kann den kleinen Wildtieren besonders im Herbst und Frühjahr helfen. Durch weniger natürliche Lebensräume und ein geringeres Nahrungsangebot finden viele Igel nicht mehr genug Futter. Mit der richtigen Unterstützung im Garten kannst du geschwächten Igeln helfen, wieder zu Kräften zu kommen.

Vor allem junge Igel haben es schwer. Viele Tiere erreichen vor dem Winter nicht das nötige Gewicht für den Winterschlaf. Genau hier kann eine kontrollierte Igelfütterung sinnvoll sein.

Was fressen Igel eigentlich?

Igel sind Insektenfresser. In der Natur ernähren sie sich hauptsächlich von Käfern, Larven, Würmern und anderen kleinen Insekten. Diese liefern wichtige Proteine und Energie für ein gesundes Leben.

Zu den natürlichen Nahrungsquellen von Igeln gehören unter anderem:

  • Käfer
  • Larven
  • Würmer
  • Raupen
  • Schnecken
  • Spinnen
  • kleine Insekten

Obst, Brot oder Milch gehören dagegen nicht zur natürlichen Nahrung eines Igels. Besonders Milch vertragen Igel schlecht und können davon krank werden.

Igel im Herbst füttern

Gerade im Herbst suchen viele Igel nach energiereichem Futter, um genügend Fettreserven für den Winterschlaf aufzubauen. Vor allem Jungigel sind oft zu leicht und benötigen zusätzliche Unterstützung.

Besonders geeignet für die Fütterung von Igeln im Herbst sind:

  • zuckerfreies Katzen-Nassfutter
  • gekochtes Ei
  • Rührei ohne Gewürze
  • getrocknete Mehlwürmer
  • hochwertiges Insektenfutter

Wichtig ist eine saubere Futterstelle mit frischem Wasser. Das Futter sollte möglichst abends bereitgestellt werden, da Igel nachtaktiv sind.

Getrocknete Mehlwürmer für Igel – Der Protein-Snack

Getrocknete Mehlwürmer sind eine beliebte Ergänzung für die Igelfütterung. Sie enthalten viele Proteine und liefern schnell Energie. Besonders geschwächte Igel oder Jungtiere profitieren davon.

Da Mehlwürmer viel Phosphor enthalten, sollten sie jedoch nicht ausschließlich gefüttert werden. Am besten werden sie mit einer Kalziumquelle kombiniert oder zusammen mit hochwertigem, zuckerfreiem Katzen-Nassfutter angeboten. Auch ein paar Tropfen natives Öl können die Mahlzeit sinnvoll ergänzen.

So entsteht eine ausgewogene und artgerechte Unterstützung für den Igel.

So machst du deinen Garten igelfreundlich

Neben zusätzlichem Futter hilft auch ein natürlicher Garten den Tieren enorm.

Das mögen Igel besonders:

  • Laubhaufen
  • Hecken und Sträucher
  • naturnahe Ecken
  • kleine Durchgänge im Gartenzaun
  • flache Wasserschalen

Laubhaufen bieten Igeln Schutz und gleichzeitig Nahrung, da sich dort viele Insekten verstecken.

Darauf solltest du beim Igel füttern achten

Damit die Tiere gesund bleiben, gibt es einige wichtige Regeln:

  • keine Milch geben
  • kein gewürztes Essen verfüttern
  • keine Essensreste verwenden
  • Futterstelle regelmäßig reinigen
  • nur gezielt und kontrolliert füttern

Eine gute Fütterung unterstützt den Igel – ersetzt aber nicht seinen natürlichen Lebensraum.

Fazit: Igel richtig füttern und aktiv helfen

Mit der richtigen Nahrung kannst du Igel im Garten sinnvoll unterstützen. Besonders im Herbst und Frühjahr hilft energiereiches Futter vielen Tieren beim Überleben.

Getrocknete Mehlwürmer sind dabei ein natürlicher Protein-Snack, der ideal zur Ernährung von Igeln passt. In Kombination mit hochwertigem Nassfutter entsteht eine ausgewogene Mahlzeit für Jung- und Alttiere.

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